Der Chor
Die Arbeit des KölnChors ruht auf zwei Säulen: auf der regelmäßigen wöchentlichen Probenarbeit (der Chor versteht sich grundsätzlich nicht als Projektchor), deren Ergebnisse in Konzerten im Großraum Köln-Bonn präsentiert werden und auf der Durchführung von Chorprojekten, die zeitlich begrenzt sind und zu denen als Gäste stimmsichere Sängerinnen und Sänger herzlich eingeladen sind. Hier ist es Ziel, den Chor bundesweit und im europäischen und außereuropäischen Ausland darzustellen. Die meisten Sängerinnen und Sänger des KölnChores haben jahrelange musikalische Erfahrung und in verschiedenen Ensembles die großen Werke der Chorliteratur konzertiert, so u.a. in der Kölner Philharmonie Benjamin Brittens „War Requiem“, die Requien von Mozart und Brahms und Carl Orffs „Carmina Burana“. Ausgezeichnete Kritiken erhielt zu Beginn des Jahres 2003 die Aufführung von Guiseppe Verdis „Requiem“ im Dom zu Altenberg (als Gemeinschaftsprojekt mit dem Rheinischen Kammerchor Köln).
Herausragend war die Einladung des Chores im Herbst
2003 zu einer knapp 14-tägigen Konzertreise nach Wolgograd (ehemals
Stalingrad) in Russland durch die Wolgograder Philharmoniker, einem der
großen bekannten russischen Orchester und den Oberbürgermeistern der
Stadt und Region Wolgograd.
Im Jahr 2004 führte der KölnChor das Mozart-Requiem, eine Operngala mit
Werken von Verdi und Wagner und Beethovens 9. Symphonie auf. Außerdem
nahm der Chor an der Aufführung der „Gurrelieder“ von Schönberg in
Koblenz teil und beteiligte sich im Herbst maßgeblich an einem
Chorprojekt zu Händels „Messias“.
Aus Anlass des sechzigsten Jahrestages zum Ende des Zweiten Weltkriegs unternahm der KölnChor im Mai 2005 eine Konzertreise nach Frankreich (Elsass und Lothringen) um die enge Geschichte und jahrzehntelange Zusammengehörigkeit und Freundschaft beider Staaten zu dokumentieren.
Im November 2005 sangen der KölnChor und der Rheinische Kammerchor Köln vor rund 12.000 Zuhörerinnen und Zuhörern in der KölnArena beim „Classical Spectacular“ auf Einladung des Royal Philharmonic Orchestra London.
Ein weiterer neuer Schritt auf dem Weg des Chores war seine Teilnahme an der „Lord of the Rings Symphonie“ in der KölnArena am 28. Mai 2006, einer sinfonischen Reise durch die phantastische Welt von Tolkiens Romantrilogie.
Unser Chor finanziert sich aus eigenen Mitteln der Mitglieder, von denen die Arbeit des Chorleiters und die Stimmbildung honoriert werden. Da wir keine Sponsorengelder oder andere öffentlichen oder kirchlichen Zuschüsse erhalten, sind wir darauf angewiesen, bei Aufführungen kostendeckend zu arbeiten bzw. ein gewisses finanzielles Risiko selbst zu tragen. Darüber hinaus werden von allen Mitgliedern neben ihrem stimmlichen Einsatz Aktivitäten im Bereich der Organisation und Werbung insbesondere bei der Vorbereitung von Konzerten geleistet.